Los Tres Viajantes: Steffi, Tim + Jonas in Südamerika
Los Tres Viajantes: Steffi, Tim + Jonas in Südamerika     

Gesundheit

Von Auslandskrankenkasse bis Tollwut-Impfung

Jede Reise birgt Gefahren und fast überall ist die Wahrscheinlichkeit höher zu erkranken, als zuhause. Zu einer optimalen Absicherung zählt aber in jeden Fall:

 

  • Krankenversicherung Deutschland: Die normale Krankenversicherung (auch privat) zahlt meist längstens für sechs Wochen im Ausland. Selbst wenn sie dauerhaft weltweit gültig ist, ist eine separate Auslands-Versicherung wegen der umfassenderen Leistungen aber obligatorisch. Bei privaten Krankenversicherungen (PKV) kann für die Zeit des Auslandsaufenthaltes eine "Anwartschaft" vereinbart werden. d.h. die regulären inländischen Beiträge fallen nicht an, dafür aber eine Gebühr, um nach der Reise nahtlos wieder einsteigen zu können. Unserer Erfahrung nach sind diese Wünsche auch für große Versicherer recht exotisch und können gar nicht früh genug beantragt werden. Bis dann die Bestätigung vorliegt, dauert es schon mal 4-5 Monate.

 

  • Auslandskrankenversicherung (APKV): Diese Versicherung muss bei Reisen über 6 Wochen abgeschlossen werden. Es gibt diverse Anbieter auf dem Markt, die oft wesentlich günstiger sind, als eine gleichwertige Versicherung im Inland, selbst wenn Hochpreisländer wie USA und Kanada eingeschlossen sind (einfach mal googlen und Kleingedrucktes zu Zahn, chronischen Krankheiten, Rücktransport, Vorschuss und Arztwahl durchlesen). In Test schneiden meist die HanseMerkur und die TourInsure am besten ab.

 

  • Impfungen: Je nach dem, wo es hingehen soll, sind diverse Impfungen empfehlenswert, einige sogar vorgeschrieben (Einreise in diverse Länder nur mit Gelbfieber-Impfung möglich). Bei unserer Südamerika-Tour sind das: Tetanus, Diphterie, Hepatitis A, Hepatitis B, Polio, Tollwut, Typhus/Salmonellen, Gelbfieber. In jeder Stadt gibt es Impfberatungen von "Reisemedizinern", die allerdings auch nur in Atlanten nachschlagen. Diese "Beratung" ist also eher überflüssig, im Web findet jeder die nötigen/empfohlenen Impfungen. Auch damit sollte man früh beginnen, da einige Impfungen mehrere Dosen über mehrere Monate erfordern. Die Kosten (gerade für einige exotische Impfungen) sind nicht unerheblich und die Kasse trägt sie im allgemeinen nicht (nachfragen).

 

  • und nicht zuletzt: gesunder Menschenverstand. Natürlich sollte man keine wilden, zähnefletschenden Hunde streicheln, Eiswürfel futtern oder abgestandenen Hamster-Eintopf essen. Ebensowenig muss man die 5000er Berge in Flip-Flops erklimmen oder nackt durch die Magellanstraße schwimmen.

 

 

Aktuell

Medien zur Reise

Inzwischen gibt es einige Berichte und auch Bücher und Kalender zu unserer Südamerika-Tour. Einfach hier stöbern!

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© Tim Voges